Halteprämien sind ein weit verbreitetes Mittel, um etwa während Restrukturierungen oder M&A-Transaktionen Schlüsselpersonen im Unternehmen zu halten. Beliebt heißt aber noch lange nicht: arbeitsrechtlich belastbar. Unser Partner Dr. Till Heimann zeigt Ihnen die Risiken – und wie Sie mit virtuellen Aktienoptionen (VESOPs) mehr Rechtssicherheit erreichen.
Till Heimann berät Arbeitgeber mit Fokus auf Unternehmenstransaktionen (mit anschließender Integration), Umstrukturierungen auf Unternehmens- und Betriebsebene und Harmonisierung von Arbeitsbedingungen.
Er ist erfahren im Umgang mit den speziellen Herausforderungen von Startups, Scale-Ups und Investoren sowie Unternehmen der Technologiebranche. Besondere Expertise besitzt er zudem zu Nachhaltigkeitsaspekten ("ESG"), insbesondere im Zusammenhang mit HR-Compliance sowie regulierter Vergütung in Finanzinstituten (Banken, Wertpapierinstitute, Versicherungen und KVGs).
Till Heimann ist Co-Head der Fokusgruppen ESG und Regulatory bei KLIEMT.Arbeitsrecht.
Variable Vergütungsbestandteile wie Boni sind in vielen Unternehmen ein zentraler Bestandteil des Entgeltsystems. Arbeiten Mitarbeiter längere Zeit nicht – etwa wegen Krankheit oder Elternzeit – fragen sich Arbeitgeber oft, ob sie die variable Vergütung anteilig kürzen dürfen. Im Hinblick auf rein leistungsbezogene variable Vergütung hat sich das BAG kürzlich (Urteile vom 2. Juli 2025 – 10 AZR 119/24 und 10 AZR 193/24) positioniert. Grundsatz: „Ohne…
Retention Boni – auch bekannt als Halte-, Bleibe- oder Bindungsprämien – sind im Finanzsektor seit Jahren ein bedeutendes Instrument, um wichtige Mitarbeiter während kritischer Phasen im Unternehmen zu halten. Üblicherweise wird diesen Mitarbeitern die Zahlung eines größeren Geldbetrages versprochen, sofern sie bis zu einem bestimmten Stichtag im Unternehmen verbleiben. Doch die rechtssichere Gestaltung von Retention Boni bewegt sich für Institute, für die die Institutsvergütungsverordnung (IVV)…
On 19 December 2024, a unanimous South Korean Supreme Court partially overturned its 2013 ‘ordinary wage’ precedents, which may require many employers to revise their compensation practices. These Supreme Court decisions primarily affect Korean employers, which commonly pay a significant portion of employees’ compensation through fixed regular bonuses but exclude those amounts when calculating the base rate for overtime pay and other statutory entitlements. Employers…
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