open search
close
Betriebsratswahl 2022 Legal Tech Neueste Beiträge

20 Standorte = 20 Betriebsräte? – KLIEMT.Standort-Check schafft Sicherheit vor Betriebsratswahlen

Print Friendly, PDF & Email

Ab März 2022 werden im ganzen Land wieder Betriebsräte gewählt. Für Unternehmen mit mehreren Standorten wirft das vor allem die Frage auf: Wie viele Betriebsräte dürfen denn nun gewählt werden? Wir haben ein Legal-Tech-Tool entwickelt, das nach wenigen Klicks standortbezogen Antworten liefert.

Die meisten Unternehmen haben mehrere Standorte in Deutschland. Die maßgeblichen Leitungsfunktionen werden jedoch häufig zentral vom Unternehmenssitz gesteuert. Die Frage, die dann unweigerlich aufkommt: Kann wirklich an jedem Standort ein Betriebsrat gewählt werden?

Eine solche Mitbestimmungszersplitterung kann der unternehmerischen Effizienz entgegenstehen, weil mitbestimmte Sachverhalte jedenfalls bei originärer lokaler Zuständigkeit mit allen Standortbetriebsräten verhandelt werden müssten – und das trotz identischer Sachverhalte. Es lohnt sich deshalb, zu überprüfen, ob die rechtlichen Voraussetzungen zur Betriebsratsbildung an den jeweiligen Standorten vorliegen.

KLIEMT.Standort-Check: Darf ein Betriebsrat gewählt werden?

Mit unserem neu entwickelten Standort-Check haben Sie die Möglichkeit, eine solche unverbindliche Prüfung vorzunehmen. Sie können checken, ob eine fragliche Organisationseinheit an einem bestimmten Unternehmensstandort in Deutschland betriebsratsfähig ist (insbesondere als Betrieb, qualifizierter Betriebsteil, Gemeinschaftsbetrieb). Wir unterstützen Sie bei der Auswertung des Prüfungsergebnisses und etwaigen zu ergreifenden Maßnahmen gern!

Mit den Ergebnissen können Sie insbesondere erste Vorbereitungen treffen für:

  • Gespräche mit dem (designierten) Wahlvorstand
  • Einstweiligen Rechtsschutz bei Betriebsratswahlen
  • Wahlanfechtungen
  • Begleitung der Betriebsratswahl in der Belegschaft

Wann sollten Sie den Standort-Check durchführen?

Die nächsten regelmäßigen Betriebsratswahlen finden bereits im Frühjahr 2022 im Zeitraum vom 1. März bis 31. Mai 2022 statt. Da die Verkennung der (Nicht-)Betriebsratsfähigkeit von Standorten zur Anfechtbarkeit der Betriebsratswahl führen kann, sorgen Sie präventiv vor. Das spart langwierige Auseinandersetzungen mit dem neu gewählten Betriebsrat, unterlegenen Wahlbewerberinnen und -bewerbern, Kosten und ggf. ein Gerichtsverfahren im Nachgang zur (fehlerhaften) Wahl.

Aber auch nach den Betriebsratswahlen, im laufenden Tagesgeschäft oder bei (geplanten) Organisationsveränderungen macht der Standort-Check Sinn. Denn mit den Ergebnissen können Sie insbesondere erste Vorbereitungen treffen für:

  • Verfahren gemäß § 18 Abs. 2 BetrVG
  • Anfechtungsverfahren
  • Verhandlungen zu Vereinbarungen gemäß § 3 BetrVG

Probieren Sie den Standort-Check noch heute kostenlos und unverbindlich aus! Wenden Sie bei Fragen rund um den Standort-Check oder sonstiger Anliegen im Rahmen der Betriebsratswahl gern auch an unsere Fokusgruppe zur Betriebsratswahl 2022 unter: betriebsratswahl@kliemt.de. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Friederike Welskop


Rechtsanwältin
Associate
Friederike Welskop berät und vertritt nationale und internationale Unternehmen in sämtlichen Bereichen des individuellen und kollektiven Arbeitsrechts. Neben Restrukturierungsprojekten berät sie ihre Mandanten zudem in Kündigungsrechtsstreitigkeiten, im Bereich des Betriebsverfassungsrechts sowie in der Vertragsgestaltung.
Verwandte Beiträge
Kollektivarbeitsrecht Neueste Beiträge Prozessrecht Vergütung

Kein Abzug zu Unrecht gezahlter Betriebsratskosten vom Gehalt

Die Kosten der Betriebsratstätigkeit sind ein häufiger Konfliktherd zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat. Erstmals musste sich die Rechtsprechung damit befassen, ob ein Arbeitgeber zu Unrecht erstattete Betriebsratskosten vom Gehalt eines Betriebsratsmitglieds einbehalten darf. Ob für Reisen, Schulungen oder die Beauftragung eines Rechtsanwalts: Betriebsratsarbeit kostet Geld. Die Kosten trägt, so steht es in § 40 BetrVG, der Arbeitgeber. Ob und in welcher Höhe der Arbeitgeber für bestimmte Kosten aufkommen…
Kollektivarbeitsrecht Neueste Beiträge

Unliebsamer Einigungs­stellen­vorsitzender: Richtiger Umgang im laufenden Einigungs­stellen­verfahren

Im Einigungsstellenverfahren kommt dem Einigungsstellenvorsitzenden sowohl im Hinblick auf seine schlichtende als auch streitentscheidende Funktion eine Schlüsselrolle zu. Doch was passiert, wenn die Betriebsparteien im laufenden Einigungsstellenverfahren feststellen, dass sie mit dem Vorsitzenden nicht zurechtkommen? Wir zeigen auf, welche Optionen Betriebsparteien haben, mit unliebsamen Einigungsstellenvorsitzenden umzugehen. Können sich Arbeitgeber und Betriebsrat insbesondere in Angelegenheiten, die der erzwingbaren Mitbestimmung des Betriebsrats unterliegen, nicht einigen, kann ein…
Kollektivarbeitsrecht Neueste Beiträge Unternehmensführung

ESG-Management: Die Balance zwischen Beteiligungsrechten und operativen Anforderungen

Viele Arbeitgeber sind bestrebt, Prozesse und Arbeitsweisen innerhalb von Betrieb und Unternehmen nachhaltiger zu gestalten. Für die ESG-Transformation werden Arbeitnehmervertretungen und Belegschaft häufig beteiligt. Unternehmen sollten dabei zusehen, dass sie einerseits die Entscheidungshoheit über den Wandlungsprozess hin zu einem „grüneren“ Unternehmen behalten und andererseits den Eifer und die Motivation der Belegschaft nicht ausbremsen. Eine erfolgreiche Transformation zu einem nachhaltigeren Unternehmen erfordert die Bereitschaft von Betriebsrat…
Abonnieren Sie den kostenfreien KLIEMT-Newsletter.
Jetzt anmelden und informiert bleiben.

 

Die Abmeldung ist jederzeit möglich.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert