Unser Partner Dr. Burkard Göpfert spricht über den Einfluss von modernen Personalentwicklungs-Instrumenten, die in immer mehr Unternehmen eingesetzt werden. Denn sie bringen auch arbeitsrechtliche Fragen mit sich: Zum Beispiel, wie sie eingesetzt werden können, ohne die Rechte von Mitarbeitern und Mitarbeiter-Vertretungen zu verletzen.
Burkard Göpfert berät und verhandelt komplexe Transformations-, Integrations- und Restrukturierungsprojekte und unterstützt Sozialpartner bei der Lösung schwieriger Herausforderungen. Seine Schwerpunkte liegen in der Metall-, Montan- und Chemieindustrie und decken Sozialplan-, Sozialtarif- und Tarifverhandlungen wie auch die Entwicklung moderner Transformationseinheiten und -gesellschaften. Er ist Autor und (Mit)-Herausgeber zahlreicher Fachbücher zu den Themen Umstrukturierung und Arbeitsrecht sowie Lehrbeauftragter an der Frankfurt School of Finance und an der Universität Passau. Er leitet seit 20 Jahren die Jahrestagung „Restrukturierung“ des Handelsblatts. Burkard Göpfert ist u.a. Mitherausgeber der ZIP.
Digitale Self-Service-Lösungen sind längst Standard in der Personalverwaltung. In modernen HRIS-Systemen können Mitarbeitende ihre Stammdaten aktualisieren, Lohnabrechnungen abrufen oder Urlaubsanträge stellen. Diese Funktionen schaffen Transparenz und entlasten die Personalabteilung. Doch Self-Service kann mehr: Er wird zunehmend als Instrument zur Erfüllung gesetzlicher Auskunftspflichten diskutiert. Auskunft nach Art. 15 DS-GVO: Self-Service als Lösung? Auch bei datenschutzrechtlichen Auskunftsansprüchen nach Art. 15 DS-GVO wird über Self-Service-Portale diskutiert. Eine Auskunft…
In arbeitsgerichtlichen Vergleichen sind Erledigungsklauseln Standard. Sie sollen für Klarheit und Rechtssicherheit zwischen den Parteien sorgen. Doch was passiert, wenn ein Arbeitnehmer nach Abschluss eines arbeitsgerichtlichen Vergleichs an einem geltend gemachten datenschutzrechtlichen Auskunftsverlangen nach Art. 15 DSGVO festhält? In einem aktuellen Urteil hat sich das OVG Saarland mit der Frage auseinandergesetzt, ob ein datenschutzrechtlicher Auskunftsanspruch von der Erledigungsklausel in einem arbeitsgerichtlichen Vergleich umfasst ist (OVG…
Was passiert, wenn KI nicht nur zur Unterstützung, sondern zur Manipulation, etwa in Bewerbungsprozessen, eingesetzt wird? Mit digitalisierten Bewerbungsverfahren, Remote-Recruiting-Prozessen und virtuellen Jobinterviews steigt nicht zuletzt auch das Risiko, dass Bewerber Deepfakes einsetzen. Deepfake-Technologien ermöglichen es, Bewerbungsunterlagen wie Zeugnisse und Referenzschreiben täuschend echt zu fälschen oder gar Vorstellungsgespräche zu manipulieren und sich so einen Vorteil im Bewerbungsprozess zu verschaffen. Für Arbeitgeber stellt sich die Frage,…
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